Rückenschmerzen unterer Rücken

Rückenschmerzen unterer Rücken

Rückenschmerzen unterer Rücken

Rückenschmerzen, vor allem im unteren Rückenbereich, zählen neben Kopfschmerzen zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Mit sehr hohen Kosten von rund 20 Mio. Euro im Jahr sind diese Schmerzen eine enorme Herausforderung für Mediziner, die immer noch nach verbesserten Schmerztherapien forschen. Nicht nur der primäre Rückenschmerz, sondern auch das chronische Leiden gehören hier dazu. Rückenschmerzen im unteren Rückenbereich können sowohl im Wirbelsäulenbereich als auch von verschiedenen Stellen ausstrahlend vorkommen. Im fortgeschrittenen Stadium kann es darüber hinaus auch zu Empfindungsstörungen und zur Schwächung im Bereich der Nervenversorgungsgegend kommen. Dies ist besonders bei einer Nervenkompression bzw. -entzündung und bei Wirbelfrakturen häufiger der Fall.

Verlauf der Rückenschmerzen


Allgemein unterscheidet man zwischen chronischen, chronisch wiederkehrenden, subakuten und akuten Rückenschmerzen. Als akute Schmerzen gelten alle Arten von Rückenschmerzen, die weniger als sechs Wochen anhalten. Alles, was in einer Phase von zwischen sechs bis zwölf Wochen andauert, wird als subakut bezeichnet. Halten die Schmerzen deutlich länger an, spricht man von chronischen oder chronisch wiederkehrenden Rückenschmerzen. Wie stark die Schmerzen in den einzelnen Phasen sind, hängt vom individuellen Fall ab.

Ursachen für Rückenschmerzen im unterm Rücken

Nicht selten haben Rückenschmerzen im unteren Rückenbereich psychische Faktoren: Persönliche Probleme wie Depressionen oder auch Schlaflosigkeit können mitunter ein Auslöser dafür sein, auch Angstzustände, psychosomatische Krankheiten oder ganz einfach Stress zählt man dazu. Besonders Stress führt nicht selten dazu, dass sich die Muskulatur des Rückens von alleine verspannt und somit nach und nach immer stärkere Schmerzen verursachen. Darüber hinaus kann auch eine ungünstige Umwelt ein Grund für Beschwerden im unteren Rücken sein: Aufgrund eines ungünstigen Arbeitsplatzes kann es durchaus auftreten, dass man häufiger unter derartigen Schmerzen leidet als andere Menschen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man seinen Arbeitsplatz so ergonomisch wie möglich gestaltet und sich beispielsweise um eine korrekte Haltung bemüht. Doch auch in der Freizeit kann man häufig Faktoren finden, welche zu Verspannungen sowie Stress führen und somit diese Schmerzen verursachen.

So beugt man Rückenschmerzen richtig vor


Nicht immer ist gleich eine vom Arzt verordnete Therapie oder Krankengymnastik notwendig – oftmals reichen schon kleine Veränderungen im Alltag, um den Rückenschmerzen zu Leibe zu rücken. Sehr wichtig ist es beispielsweise, regelmäßig die Sitzhaltung zu verändern. Auf diese Weise wird vermieden, dass bestimmte Muskelpartien überbelastet, andere dagegen überhaupt nicht beansprucht werden. Um zu verhindern, dass sich die Rückenmuskulatur verkrampft, hilft es durchaus, sich zwischendurch auf einen Gymnastikball zu setzen – hier ist die Haltung automatisch aufrechter.
Nicht zuletzt ist ein gesundes Maß an Bewegung sehr von Vorteil. Regelmäßige Spaziergänge, Radfahr- oder Laufeinheiten sorgen dafür, dass der gesamte Körper in Schwung kommt und alle Muskeln betätigt werden. Auch dies kann starke Rückenschmerzen verhindern. Sind diese Tipps jedoch alle nicht wirksam, lohnt sich der Gang zu einem Spezialisten, der einen zu anderen Therapiemöglichkeiten beraten kann.